Tja, was wird morgen?

Eine Glaskugel in der man die Zukunft voraussagen kann, habe ich nicht.

Doch gibt es für die Aufgaben einer Gemeinde ein paar gute Indizien, Fakten und Informationen welche die Zukunft, oder zumindest die Aufgaben der Zukunft voraussagen lässt.

In dieser Rubrik werde ich ab Herbst 2019 die Ideen, Maßnahmen und Herausforderungen für die nächsten sechs Jahre beschreiben. Denn ich bin dankbar Bürgermeister meiner Gemeinde Furth b. Landshut sein zu dürfen und möchte es auch für die nächsten sechs Jahre bleiben. Es zieht mich weder ins Landratsamt noch in die Landes- oder Bundespolitik. Denn das, was ich hier gestalten kann erlebt man in diesen Ämtern nur aus der Ferne.

Und so freue ich mich und bin aufgeregt, wie er sein wird – der zweite Anlauf mit dem gleichen Ziel. Wieder für sechs Jahre als Bürgermeister gewählt zu werden und vielleicht damit auch eine Bestätigung der Arbeit zu bekommen, welche ich dann in den vergangenen sechs Jahren geleistet haben werde.

Allem Anfang

Nach 18 Jahren endete zum 30. April 2014 die Amtszeit unseres Ersten Bürgermeisters Dieter Gewies. Er hat in seiner Amtszeit das Bild unserer Ge-
meinde nachhaltig geprägt. Besonders fasziniert war ich immer von seiner ruhigen Art und seiner sanften, leisen Wortwahl. Er war mit einer großen Gabe gesegnet: er hatte Geduld. Geduld für sein Ziel der nachhaltigen Entwicklung und Geduld mit den Menschen.

Mit dem 01. Mai 2014 traten nun ein neuer Erster Bürgermeister und fünf neue Gemeinderäte ihr Amt für die Gemeinde Furth an. Sie, die Bürgerinnen und Bürger haben uns den Auftrag hierfür gegeben.

Die Zukunft wird neue Herausforderungen mit sich bringen. Neue Schwierigkeiten, aber auch neue Chancen. Sei es dabei der Weg zu Besserem oder auch der Verlust von lieb Gewonnenem. Ob wir am Ende eine positive oder negative Bilanz ziehen werden, liegt an uns allen. Wurden bisher die Dinge noch maßgeblich von innen heraus bestimmt, wird die Zukunft von den Zwängen und Anforderungen von außen bestimmt werden. Müssen Meinungen

gehört und für Interessen Kompromisse gefunden werden.
Als neuer Erster Bürgermeister der Gemeinde stelle ich, Andreas Horsche, mich diesen Herausforderungen. Ich möchte die Ver- änderungen begleiten und da, wo es notwendig ist, moderieren und steuern. Denn nichts ist so beständig wie der Wandel und fast nichts von ewiger Dauer.

Ich wünsche uns in der Verwaltung, dem Gemeinderat, aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern für die anstehenden Aufgaben Ge- duld, Weitsicht, Mut und Verstand. Wir wollen alle gemeinsam mit- helfen, dass unsere Gemeinde auch für unsere Enkelkinder noch ein Ort ist, an dem man gern lebt. In Mitmenschlichkeit und Wohlstand.